
Chemin des
Allemands
Weg der Deutschen · Jakobsweg Trier – Le Puy-en-Velay
Von der Basilika St. Matthias in Trier über Metz, Toul, Langres, Dijon und Cluny nach Le Puy-en-Velay. Ein weiter Pilgerweg durch Geschichte, Kultur und eindrucksvolle Landschaften Frankreichs.
Eine Verbindung durch das Herz Europas
Der Chemin des Allemands – auf Deutsch Weg der Deutschen – verbindet Trier mit dem großen französischen Pilgerzentrum Le Puy-en-Velay. Als Jakobsweg Trier–Le Puy-en-Velay führt er über Metz und Toul, durch den Raum um Langres, weiter nach Dijon, Cluny und durch die Landschaften des Forez bis in die Haute-Loire.
Die mittelalterlichen Pilgerbewegungen zwischen dem deutschsprachigen Raum und Frankreich bilden den geschichtlichen Hintergrund dieser Verbindung. Der heutige Etappenvorschlag erschließt die unterschiedlichen Landschaften und Kulturorte als zusammenhängende Wanderroute. Er ist deshalb zugleich Pilgerweg, Kulturlandschaft und Entdeckungsreise durch sakrales und städtisches Erbe.
Die Fotografien auf dieser Seite stammen von Wanderungen auf dem nördlichen Teil des Weges zwischen Trier und Langres. Sie zeigen nicht nur berühmte Kathedralen, sondern auch Feld- und Waldwege, historische Brücken, kleine Orte und die Jakobsmuschel als Zeichen des Pilgerns.
Geschichte
Römerstädte, Bischofssitze, Wallfahrtskirchen und Klostertraditionen.
Landschaften
Moselraum, lothringische Dörfer, burgundische Weinregionen und Forez.
Kulturelles Archiv
Wachsende Dokumentationen zu Bauwerken und sakraler Kunst entlang des Weges.
Die Kathedrale Saint-Étienne bei Nacht – eine eigene Aufnahme aus dem nördlichen Teil des Jakobsweges.

Den Weg auf der Karte entdecken
Die begleitende uMap zeigt dokumentierte Stationen und Kulturschätze entlang des Weges. Sie verbindet die Reisebeschreibung mit den historischen Orten, Kirchen und Kunstwerken des Archivs.
42 Etappen, sieben große Wegabschnitte
Wähle einen Streckenbereich und öffne die zugehörigen Tagesetappen. Die Tagesdistanzen entsprechen dem bisherigen veröffentlichten Etappenvorschlag; je nach tatsächlicher Wegführung, Unterkunft und Variante können die Wanderstrecken abweichen.
Trier – Metz
Am Beginn begegnen sich römisches Erbe, ländliche Wegpassagen und eine der großen Kathedralstädte Frankreichs.
Der Pilgerweg beginnt an der Basilika St. Matthias. Unterwegs begegnet man dem römischen Erbe bei Ars-sur-Moselle, ruhigen Wegpassagen und schließlich der Stadt Metz.
Trier, römische Zeugnisse, Wegetappen Richtung Metz und die gotische Kathedrale als Höhepunkt.





Alle Etappen 1–5 ansehen (5 Tagesetappen)
Von der Basilika St. Matthias und der Römerstadt Trier hinein in die Landschaft südlich der Mosel.
Wälder und Hügelland prägen den Weg; in der Grenzregion erinnert die römische Villa Borg an die Antike.
Grenzübertritt nach Frankreich und Wechsel zwischen kleinen Siedlungen und offenen Landschaften.
Ein Wegtag durch die ländlichen Räume Lothringens mit Wald- und Feldpassagen.
Ankunft in Metz mit mittelalterlichen Kirchen, Stadttoren und der Kathedrale Saint-Étienne.
Metz – Toul
Zwischen Metz und Toul wechseln sich Flusslandschaften, stille Wege, klösterliche Geschichte und städtische Architektur ab.
Zwischen Metz und Toul zeigen die Aufnahmen den Wechsel von klösterlicher Architektur über Waldpassagen bis zur historischen Brücke bei Liverdun.
Eigene Wegaufnahmen aus dem Abschnitt Metz–Toul, von der Natur bis zur Kathedrale.




Alle Etappen 6–9 ansehen (4 Tagesetappen)
Der Weg führt von Metz hinaus in den Raum des Moseltals.
Unterwegs an der Mosel; in Pont-à-Mousson befindet sich die frühere Prämonstratenserabtei.
Waldstücke und Landschaftswege leiten zur historischen Stadt Liverdun.
Von Liverdun zum ehemaligen Bischofssitz Toul mit seiner gotischen Kathedrale.
Toul – Langres
Dieser lange Abschnitt ist durch zahlreiche eigene Wanderaufnahmen dokumentiert – von kleinen Orten und Muschelzeichen bis zur Ankunft in Langres.
Die eigene Bildserie dokumentiert den Raum um Vaucouleurs, die stillen Wege bei Neufchâteau und Châtenois sowie den Pilgerkorridor bis in die historische Stadt Langres.
Kapelle, Pilgerweg, kleine Orte und die Ankunft in Langres – Bilder aus dem selbst begangenen Abschnitt.






Bis Vaucouleurs verläuft der Jakobsweg Trier–Vézelay mit dem Chemin des Allemands gemeinsam. Danach setzen sich die Wege auf unterschiedlichen Routen durch Frankreich fort.
Alle Etappen 10–18 ansehen (9 Tagesetappen)
Die Stadt bleibt zurück, die Landschaft wird ländlicher; die Gegend um Vaucouleurs setzt eigene historische Akzente.
Ruhige Dörfer und offene Landschaften im Übergang zwischen den Regionen.
Ländliche Wege führen durch das Gebiet südwestlich von Vaucouleurs.
Ankunft im bekannten Thermalort Contrexéville.
Wälder, Wiesen und die stille Landschaft der Vogesen-Ausläufer begleiten die Etappe.
Kleine Siedlungen und abgelegene Wege prägen den Abschnitt.
Eine kurze Etappe durch den ländlichen Raum.
Wege über die Hochflächen in Richtung Haute-Marne.
Ankunft in der historischen Festungs- und Bischofsstadt Langres.
Langres – Dijon
Über Auberive und die ländliche Côte-d’Or führt der Weg schließlich in die historische Stadt Dijon.
Mit Langres beginnt ein neuer landschaftlicher und historischer Raum: Über Auberive und den Norden Burgunds führt die Route weiter nach Dijon. Fotografien aus dem bereits begangenen nördlichen Wegabschnitt begleiten auch die folgenden Etappen als Bildimpressionen. Ihre tatsächlichen Aufnahmeorte sind jeweils angegeben.
Alle drei Fotos entstanden bei der Annäherung an Langres beziehungsweise in der Stadt. Sie begleiten hier den Übergang zum nächsten Routenabschnitt; sie zeigen nicht die Strecke nach Dijon.



Alle Etappen 19–23 ansehen (5 Tagesetappen)
Eine längere Tagesstrecke zur Abtei von Auberive.
Weiter durch den ländlichen Norden Burgunds zum historischen Ort Grancey-le-Château.
Durch Wälder, Felder und Ortschaften der Côte-d’Or.
Annäherung an den Großraum Dijon.
Ankunft in Dijon mit bedeutender Sakralarchitektur und reichem städtischem Kulturerbe.
Dijon – Cluny
Burgundisches Kulturerbe begleitet die Pilger von Dijon über Beaune bis nach Cluny.
In Burgund verbindet der Weg die Städte Dijon und Beaune mit kleineren Orten und der traditionsreichen Abtei von Cluny. Weinlandschaften und Klostergeschichte prägen diesen Abschnitt.
Fotografische Erinnerungen von Toul bis Contrexéville. Die Bilder vermitteln die Pilgeratmosphäre des Weges, nicht einen Aufnahmeort zwischen Dijon und Cluny.



Alle Etappen 24–29 ansehen (6 Tagesetappen)
Der Weg erreicht den burgundischen Weinbaukorridor.
Zwischen Weinbergen bis nach Beaune mit seinem Hôtel-Dieu.
Durch Weinbauorte und ländliche Landschaften.
Weiter südlich durch das Burgund.
Der Weg nähert sich den geschichtsträchtigen Ortschaften des Clunisois.
Ankunft im ehemaligen Zentrum eines der einflussreichsten Klosterverbände Europas.
Cluny – Montbrison
In längeren und kürzeren Etappen führt der Weg durch den südlichen Abschnitt des historischen Verbindungsraums.
Südlich von Cluny geht es weiter über kleinere Orte und Höhenzüge durch die Landschaft des Forez. Dieser Streckenbereich macht die Länge und regionale Vielfalt der Verbindung deutlich.
Die Fotos stammen aus dem selbst erwanderten Abschnitt Toul–Langres. Sie begleiten als thematische Wegimpressionen die Weiterreise im südlichen Teil der Dokumentation.



Alle Etappen 30–38 ansehen (9 Tagesetappen)
Südlich von Cluny beginnen neue Höhenzüge.
Eine längere Etappe durch die Landschaft zwischen Burgund und Beaujolais.
Über Hügel und durch kleine Ortschaften.
Weiter in Richtung Loiregebiet.
Auf dem Weg in den historischen Ort Saint-Haon-le-Châtel.
Ländliche Wege zwischen alten Siedlungen.
Pilgerlandschaft mit kleinen Kirchen und historischen Orten.
Durch das Forez und seine Kulturlandschaft.
Ankunft in der historischen Stadt Montbrison.
Montbrison – Le Puy-en-Velay
In Le Puy-en-Velay trifft der Pilgerweg auf eine der bekanntesten französischen Jakobswegrouten.
Über Montarcher, Craponne-sur-Arzon und Saint-Paulien wird Le Puy-en-Velay erreicht. Von dort setzt die Via Podiensis die Jakobswegverbindung in Richtung Pyrenäen fort.
Die beiden Wegmarkierungen wurden zwischen Contrexéville und Bourbonne-les-Bains aufgenommen. Als Leitmotiv begleiten sie hier den Abschluss des Weges in Le Puy-en-Velay.


Am Ziel in Le Puy-en-Velay beginnt die Via Podiensis. Sie führt über den französischen Hauptweg weiter in Richtung Pyrenäen und Santiago de Compostela.
Alle Etappen 39–42 ansehen (4 Tagesetappen)
Höhenreicherer Abschnitt mit Blicken in die Landschaft.
Weiter in die Landschaft der Haute-Loire.
Durch Orte und Landschaften der Auvergne.
Ankunft am bedeutenden Wallfahrtsort Le Puy-en-Velay – Anschluss an die Via Podiensis.
Historische Bauwerke und sakrale Kunst am Weg
Der Chemin des Allemands verbindet nicht nur Etappenziele, sondern auch Kirchen, Kapellen, römische Denkmäler, Grabdenkmäler und sakrale Kunstwerke. Die nachfolgenden Dokumentationen werden über die vorhandenen WordPress-Kategorien fortlaufend ergänzt – neue Beiträge sind so ohne Umbau dieser Wegbeschreibung erreichbar.
Eigene Aufnahme zwischen Varennes-sur-Amance und Langres. Die Kultur- und Kunstdokumentationen darunter werden über deine bestehenden WordPress-Kategorien dynamisch ergänzt.

Historische Bauwerke
Kathedralen, Kirchen, Stadttore, Abteien, Kapellen und weitere Sehenswürdigkeiten.
Sakrale Kunst
Altäre, Wandmalerei, Bildwerke, Grabdenkmäler und weitere Kunstschätze.
Immer in Bewegung
Das Archiv wächst mit jeder neuen, entlang der Strecke veröffentlichten Dokumentation.
Bauwerke

Ars-sur-Moselle – Römisches Aquädukt (Département Moselle)




Coussey – Kirche Mariä Himmelfahrt | Église Notre-Dame-de-l’Assomption




Kédange – Eglise St Rémy oder auch Eglise de Kédange

Lamarche – Chapelle d’Aureil-Maison (Vosges) | Chapel of Aureil-Maison


Marcilly-en-Bassigny – Chapelle Notre-Dame de Presles (Haute-Marne)

















Vany – Kapelle Notre-Dame de La Salette (Chemin des Allemands) | Chapel of Our Lady of La Salette



Vigy (Moselle) – Église Saint Léger | Kirchenkunst & Architektur
Kunst

Bourbonne-les-Bains – Taufbecken aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

Champougny – Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert in Saint-Brice



Epitaph Werner und Georg von der Leyen | Trierer Dom




Katharinenaltar im Trierer Dom | Barockkunst & Geschichte



Metz – Herz Jesu Altar (St-Joseph, Montigny-lès-Metz)



Metz, Saint Eucaire – Dokumentation des Wandreliefs der Heiligen Veronika

Toul – Altar der Heiligen Agnes (Kathedrale Saint-Étienne)

Toul – Altar des Heiligen Herzens (Kathedrale Saint-Étienne)

Toul – Altar des Heiligen Nikolaus (Kathedrale Saint-Étienne)


Wegverbindungen und Fortsetzungen
Der Chemin des Allemands steht nicht für sich allein. Im Norden verknüpft er den Raum Trier mit weiteren Jakobswegen, während er in Le Puy-en-Velay den Anschluss an eine große französische Hauptachse erreicht.
Häufige Fragen zum Chemin des Allemands
Wie heißt der Pilgerweg von Trier nach Le Puy-en-Velay?
Der Weg wird als Chemin des Allemands, Weg der Deutschen und Jakobsweg Trier–Le Puy-en-Velay bezeichnet. Diese Seite bündelt die gesamte Verbindung unter einem gemeinsamen Titel.
Wie lang ist der Chemin des Allemands?
Die 42 hier aufgeführten bisherigen Etappenvorschläge ergeben zusammen ungefähr 913 Kilometer. Tatsächliche Distanzen können je nach Routenvariante und Tagesplanung abweichen.
Welche Orte liegen auf der Route?
Zu den bedeutenden Zwischenstationen gehören unter anderem Trier, Metz, Toul, Langres, Dijon, Beaune, Cluny und Montbrison. Endpunkt ist Le Puy-en-Velay.
Gibt es einzelne Etappen für Trier–Metz, Metz–Toul und Toul–Langres?
Ja. Die 42 Etappen sind hier in sieben größere Streckenabschnitte gegliedert. Jeder Bereich lässt sich separat öffnen, ohne die gesamte Wegbeschreibung durchsuchen zu müssen.
Wie geht es ab Le Puy-en-Velay weiter nach Santiago de Compostela?
In Le Puy-en-Velay besteht Anschluss an die Via Podiensis. Sie führt weiter in Richtung Saint-Jean-Pied-de-Port und damit zum Camino Francés.
Ein Weg. Viele Geschichten.
Der Chemin des Allemands verbindet die Erfahrung des Pilgerns mit den historischen und künstlerischen Zeugnissen entlang der Strecke. Entdecke weitere Routen und Dokumentationen auf The Camino History.
© The Camino History · Eigene Wanderfotografien und historische Dokumentation
