
Via Turonensis
Von Paris über Tours nach Saint-Jean-Pied-de-Port
Die nördlichste der vier großen französischen Jakobswegachsen: zwei Wege über Orléans oder Chartres, vereint in Tours – begleitet von Kathedralen, romanischen Kirchen, Flusstälern und den Wäldern der Gascogne.
Der Weg über Tours
Von der Tour Saint-Jacques in Paris führt die Via Turonensis südwestwärts durch Frankreich. Hinter der Hauptstadt verzweigt sich der GR 655 in einen östlichen Weg über Orléans und einen westlichen über Chartres. Beide treffen im Raum Vouvray / Tours wieder zusammen.
Der Name Via Turonensis erinnert an Tours, das bereits lange vor der Ausbreitung der Pilgerfahrten nach Santiago als Wallfahrtsort des heiligen Martin bekannt war. Sein Grab zieht seit Jahrhunderten Gläubige an. Im Liber Sancti Jacobi wird Tours als wichtiger Orientierungspunkt der französischen Jakobswegtradition genannt.
Nach Tours führt der Weg über Poitiers, Saintes und Bordeaux sowie durch die Landes und das französische Baskenland nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Über den Pyrenäenübergang verbindet er sich mit dem Camino Francés in Spanien.
Karten und Wegeführung
Beide historischen Wegäste gehören zur Via Turonensis. Die Karten zeigen die bestehende Streckenführung für die Orientierung zwischen Paris und Tours sowie die anschließende gemeinsame Route.
Paris – Étampes – Orléans – Blois – Amboise – Tours, danach südwärts über Poitiers und Bordeaux.
Etappen über Orléans →Antony – Rambouillet – Chartres – Châteaudun – Vendôme – Tours mit der gotischen Kathedrale als großem Wallfahrtsort.
Etappen über Chartres →Via Turonensis über Orléans
Die Etappen führen aus Paris in die Ebene der Beauce, zu den Kulturstädten an der Loire und ab Tours durch Poitou, Saintonge, das Bordelais, die Landes und das Baskenland.
Die folgenden 38 Tagesabschnitte sind Etappenvorschläge. Zwischen Angerville und Artenay liegt eine zusätzliche, nicht kilometrierte Verbindung, die bei der Tourenplanung ausdrücklich einbezogen werden muss. Fährverbindungen und örtliche Alternativstrecken können sich ändern.
Von Paris in die Beauce
Der Beginn an der Tour Saint-Jacques und der Übergang von der Großstadt in offene Landschaften.
Alle Etappen dieses Abschnitts Tagesabschnitte01–04
Paris – Villebon-sur-Yvette
ca. 20,5 kmVon der Tour Saint-Jacques führt der Weg südwärts aus Paris hinaus. Die Randgebiete der Île-de-France leiten zur Yvette über.
Villebon-sur-Yvette – Arpajon
ca. 19,0 kmDie Landschaft wird ländlicher; Arpajon mit seinen historischen Markthallen ist ein lohnender Zwischenhalt.
Arpajon – Étampes
ca. 24,0 kmÜber das südliche Pariser Umland geht es zur historischen Stadt Étampes mit Kirchen und mittelalterlichen Türmen.
Étampes – Angerville
ca. 23,5 kmOffenes Ackerland der Beauce prägt den Weg nach Angerville; Schatten und Versorgungsstellen sind hier nicht überall selbstverständlich.
Orléans und das Tal der Loire
Die Loire, die Kathedrale Sainte-Croix und die Kulturlandschaft zwischen Orléans, Blois und Tours.
Alle Etappen dieses Abschnitts Tagesabschnitte05–11
Artenay – Orléans
ca. 24,0 kmAus der weiten Beauce geht es in die Loirestadt Orléans. Die Kathedrale Sainte-Croix prägt das Stadtbild.
Orléans – Beaugency
ca. 26,0 kmEntlang des Loire-Korridors führt die Etappe nach Beaugency, bekannt für mittelalterliche Architektur und die Brücke über die Loire.
Beaugency – Suèvres
ca. 21,0 kmDörfer und Flusslandschaften begleiten den Weg in die Region um Suèvres.
Suèvres – Blois
ca. 14,0 kmEine kürzere Etappe bis Blois mit seinem Königsschloss und dem historischen Stadtkern oberhalb der Loire.
Blois – Chaumont-sur-Loire
ca. 22,5 kmDie Loire und ihre Kulturlandschaft führen in den Bereich des Schlosses Chaumont-sur-Loire.
Chaumont-sur-Loire – Amboise
ca. 22,0 kmÜber die Touraine nähert man sich Amboise, dessen Schloss hoch über dem Fluss liegt.
Amboise – Tours
ca. 28,0 kmDurch die Loirelandschaft geht es nach Tours, wo das Grab des heiligen Martin das historische Zentrum der Pilgerverehrung bildet.

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Tours und das romanische Poitou
Auf den Spuren des heiligen Martin weiter zu den bedeutenden romanischen Kirchen von Poitiers und Melle.
Alle Etappen dieses Abschnitts Tagesabschnitte12–19
Tours – Sorigny
ca. 26,0 kmSüdlich von Tours wechseln Stadtrand, Felder und kleine Orte einander ab.
Sorigny – Sainte-Maure-de-Touraine
ca. 20,5 kmDie Route zieht durch offene Landschaften der südlichen Touraine und erreicht Sainte-Maure-de-Touraine.
Sainte-Maure-de-Touraine – Les Ormes
ca. 21,0 kmDurch die Touraine geht es in Richtung Poitou; das Gelände bleibt überwiegend sanft gewellt.
Les Ormes – Châtellerault
ca. 22,0 kmDie Vienne begleitet die Annäherung an Châtellerault, eine Stadt mit historischen Brücken und Industriegeschichte.
Châtellerault – Poitiers
ca. 34,5 kmDie lange Tagesstrecke endet in Poitiers mit bedeutenden romanischen Kirchen und der Kathedrale Saint-Pierre.
Poitiers – Coulombiers
ca. 20,0 kmHinter den Kirchen von Poitiers führt der Pilgerweg durch ruhige Dörfer und bewirtschaftete Landschaften.
Coulombiers – Saint-Sauvant
ca. 22,0 kmWaldstücke und kleine Siedlungen bestimmen den Weg nach Saint-Sauvant.
Saint-Sauvant – Melle
ca. 27,0 kmMelle besitzt ein bemerkenswertes Ensemble romanischer Kirchen, darunter Saint-Hilaire.

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Saintonge, Saintes und die Gironde
Römisches Erbe und mittelalterliche Pilgerkirchen prägen den Weg nach Saintes; südlich davon führt die Route zur Gironde.
Alle Etappen dieses Abschnitts Tagesabschnitte20–28
Melle – Aulnay
ca. 33,0 kmAuf dem Weg nach Aulnay lohnt der Blick auf die romanische Kirche Saint-Pierre und ihre reich skulptierten Portale.
Aulnay – Saint-Jean-d’Angély
ca. 22,5 kmSaint-Jean-d’Angély bewahrt Spuren seiner abteilichen und städtischen Pilgergeschichte.
Saint-Jean-d’Angély – Saintes
ca. 35,0 kmEine ausgedehnte Etappe führt nach Saintes, wo römische Denkmäler und die Basilika Saint-Eutrope warten.
Saintes – Pons
ca. 23,0 kmSüdlich von Saintes erreicht man Pons mit seinen historischen Bauwerken und dem alten Pilgerhospital.
Pons – Mirambeau
ca. 29,5 kmWeinberge, kleine Ortschaften und offene Landschaften führen weiter in Richtung Gironde.
Mirambeau – Saint-Aubin-de-Blaye
ca. 17,0 kmEin vergleichsweise kurzer Abschnitt durch ländliche Gebiete im Norden des Départements Gironde.
Saint-Aubin-de-Blaye – Blaye
ca. 19,0 kmIn Blaye beeindruckt die Zitadelle oberhalb der Gironde. Für die Fortsetzung ist die Fähre nach Lamarque zu beachten.
Blaye – Arsac
ca. 18,0 kmDie Etappe schließt die Fährüberfahrt Blaye–Lamarque ein und führt danach durch die Weinlandschaften des Médoc.
Arsac – Bordeaux
ca. 24,0 kmVom Médoc aus nähert sich die Route Bordeaux mit Kathedrale Saint-André und historischen Plätzen.

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Die Verbindung von Blaye nach Lamarque erfolgt mit einer Fähre; die Überfahrt ist kein Fußweg. Abfahrtszeiten, Wetterbedingungen und Fahrbetrieb müssen vor Ort geprüft werden. Offizielle Fährinformation ↗
Von Bordeaux durch die Landes
Hinter Bordeaux übernehmen Kiefernwälder und ausgedehnte Wege durch die Landes die Szenerie.
Alle Etappen dieses Abschnitts Tagesabschnitte29–34
Bordeaux – Le Barp
ca. 35,0 kmSüdlich von Bordeaux beginnt der längere Marsch durch die Kiefernwälder der Landes de Gascogne.
Le Barp – Saugnacq-et-Muret
ca. 28,0 kmWeite Waldflächen und gerade Wege prägen diesen landschaftlich ruhigen Abschnitt.
Saugnacq-et-Muret – Labouheyre
ca. 31,0 kmDer Weg führt durch das Waldgebiet der Gascogne; ausreichend Wasser und die Versorgung an Etappenzielen sind wichtig.
Labouheyre – Onesse-et-Laharie
ca. 24,5 kmDurch Kiefernforste und kleine Orte geht es weiter nach Süden.
Onesse-et-Laharie – Taller
ca. 25,0 kmLange Waldwege und vereinzelte Siedlungen begleiten die Annäherung an Taller.
Taller – Dax
ca. 22,5 kmMit Dax erreicht der Jakobsweg die traditionsreiche Kur- und Thermalstadt an der Adour.

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Vom Adour-Tal ins Baskenland
Thermalstadt Dax, Abteien, baskische Hügel und der Weg zum gemeinsamen Treffpunkt der Jakobswege.
Alle Etappen dieses Abschnitts Tagesabschnitte35–38
Dax – Sorde-l’Abbaye
ca. 25,0 kmDer Weg führt von Dax zur ehemaligen Benediktinerabtei Sorde-l’Abbaye und ihrer historischen Pilgertradition.
Sorde-l’Abbaye – Bergouey-Viellenave
ca. 20,0 kmFlusstäler und ländliche Orte prägen die Verbindung in Richtung französisches Baskenland.
Bergouey-Viellenave – Ostabat-Asme
ca. 26,0 kmDie Landschaft wird hügeliger. In Ostabat begegnen sich traditionelle Wege nach Santiago.
Ostabat-Asme – Saint-Jean-Pied-de-Port
ca. 23,0 kmDie letzte französische Etappe führt in die baskische Pilgerstadt am Fuß der Pyrenäen.
Die Via Turonensis über Chartres
Die westliche Variante bringt eine der eindrucksvollsten Pilgerkathedralen Europas in den Wegverlauf. Von der Île-de-France führt sie über Rambouillet und Maintenon nach Chartres, danach weiter durch das Tal des Loir und die Touraine bis nach Tours.
Die Kathedrale Notre-Dame de Chartres ist seit 1979 eigenständiges UNESCO-Welterbe. Ihre gotische Architektur, die Glasfenster des 12. und 13. Jahrhunderts und die traditionelle Marienwallfahrt prägen den Charakter dieses Wegastes.
Die folgenden 19 Tagesetappen beginnen in Antony. Wer an der Tour Saint-Jacques in Paris startet, plant dafür zusätzlich den Weg nach Antony ein. In Tours geht die Variante in die gemeinsame Via Turonensis über; anschließend kann direkt mit der Etappe Tours – Sorigny weitergegangen werden.

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Von Antony bis Chartres Wälder, Eure-Tal und Marienwallfahrt01–06
Antony – Bures-sur-Yvette
ca. 15,9 kmVon Antony führt der westliche Pilgerast in Richtung Tal der Yvette und in die grüneren Gebiete südlich von Paris.
Bures-sur-Yvette – Bonnelles
ca. 19,2 kmIm Umfeld des Regionalen Naturparks Haute Vallée de Chevreuse wechseln bewaldete Abschnitte und kleine Orte.
Bonnelles – Rambouillet
ca. 21,2 kmWälder und Parklandschaften begleiten die Annäherung an Rambouillet mit seinem Schloss.
Rambouillet – Épernon
ca. 24,6 kmZwischen den Wäldern von Rambouillet und den offenen Landschaften der Beauce liegt Épernon.
Épernon – Maintenon
ca. 19,1 kmDie Wege führen in das Eure-Tal nach Maintenon mit seinem Schloss und dem historischen Aquädukt.
Maintenon – Chartres
ca. 16,3 kmÜber das offene Umland erreicht man Chartres; die ungleichen Türme der Kathedrale sind weithin sichtbar.
Durch die Beauce und das Loir-Tal Illiers-Combray, Châteaudun, Vendôme07–13
Chartres – Nogent
ca. 28,9 kmNach Chartres setzt sich der Weg durch die weiten Landschaften von Eure-et-Loir in Richtung Nogent fort.
Nogent – Illiers-Combray
ca. 21,2 kmIlliers-Combray ist mit Marcel Proust verbunden und bietet Einblicke in die Literaturgeschichte.
Illiers-Combray – Bonneval
ca. 19,9 kmOffene Feldfluren und kleine Siedlungen führen nach Bonneval mit seinen Wasserläufen und historischen Gebäuden.
Bonneval – Châteaudun
ca. 26,6 kmChâteaudun beeindruckt mit seinem Schloss und den Altstadtgassen über dem Loir.
Châteaudun – Cloyes
ca. 22,5 kmDer Weg folgt dem Loir-Korridor nach Cloyes-sur-le-Loir und passiert ländliche Ortschaften.
Cloyes – Fréteval
ca. 19,6 kmBei Fréteval erinnert die Burgruine an die lange Geschichte der Region.
Fréteval – Vendôme
ca. 18,8 kmDurch das Loir-Tal geht es nach Vendôme mit der Abteikirche La Trinité.
Von Vendôme nach Tours Loir und Touraine14–19
Vendôme – Houssay
ca. 21,8 kmHinter Vendôme bestimmen Felder und kleine Orte den Weg Richtung Touraine.
Houssay – Prunay-Cassereau
ca. 16,4 kmEin ländlicher Abschnitt durch das Grenzgebiet zwischen Loir-Tal und Touraine.
Prunay-Cassereau – Château-Renault
ca. 15,6 kmDie Stadt Château-Renault blickt auf eine lange Geschichte der Gerbereien zurück.
Château-Renault – Reugny
ca. 17,0 kmDie Landschaft wird sanft hügelig; kleine Orte und landwirtschaftliche Flächen begleiten den Weg.
Reugny – Vouvray
ca. 19,4 kmVor Tours erreicht die Route die Weinbaulandschaft um Vouvray.
Vouvray – Tours
ca. 16,4 kmDie beiden Äste der Via Turonensis führen wieder zusammen; das Ziel ist die Basilika Saint-Martin in Tours.
In Tours treffen die beiden Wegäste zusammen. Danach führt die Via Turonensis über Poitiers, Saintes, Bordeaux und Dax nach Saint-Jean-Pied-de-Port.
Die historischen Höhepunkte
Von der mittelalterlichen Wallfahrt zu Martin von Tours über gotische Kathedralen und romanische Portale bis zu römischen Denkmälern in Saintes spannt die Via Turonensis einen weiten Bogen durch Frankreichs Geschichte.
Der erhaltene Turm der ehemaligen Kirche Saint-Jacques-de-la-Boucherie erinnert an die Jakobstradition der Hauptstadt.
Die gotische Kathedrale gehört zu den großen Sakralbauten an der Loire.
Die Kathedrale und ihre Glasfenster sind Zeugnisse der Hochgotik und der jahrhundertelangen Marienwallfahrt.
Das Grab des im Jahr 397 verstorbenen heiligen Martin machte Tours zum Wallfahrtszentrum, lange bevor der Jakobsweg seine heutige Gestalt erhielt.
Notre-Dame-la-Grande, Saint-Hilaire-le-Grand und weitere Bauwerke erschließen das sakrale Erbe des Poitou.
Das römische Amphitheater, der Germanicusbogen und die Basilika Saint-Eutrope stehen für ganz unterschiedliche historische Epochen.
Die Zitadelle am Ufer der Gironde war Teil eines umfassenden Verteidigungssystems.
Die Kathedrale gehört zu den ausgewählten französischen Bauwerken des UNESCO-Welterbes der Jakobswege.
Die ehemalige Abtei erinnert an die religiöse und kulturelle Bedeutung des Adourraums.
Mehrere Bauwerke und ausgewählte Wegabschnitte der französischen Jakobswege wurden 1998 als „Routes of Santiago de Compostela in France“ eingetragen. Chartres ist zusätzlich als eigenständiges Welterbe ausgezeichnet. Nicht die gesamte heutige Via Turonensis ist als ein einziger durchgehender Welterbeweg geschützt.
Gut vorbereitet unterwegs
Die französischen Pilgervereine und die FFRandonnée veröffentlichen Routeninformationen und aktuelle Orientierung für den GR 655.
FAQ zur Via Turonensis
Wo beginnt und endet die Via Turonensis?
Die übliche französische Hauptstrecke beginnt an der Tour Saint-Jacques in Paris und endet in Saint-Jean-Pied-de-Port am Fuß der Pyrenäen.
Ist die Strecke über Chartres eine eigene Jakobswegroute?
Die Route über Chartres ist eine westliche Variante der Via Turonensis beziehungsweise des GR 655. Sie trifft im Raum Vouvray und Tours auf den Wegast über Orléans.
Wie lang ist die Via Turonensis?
Die offizielle französische Routenübersicht nennt rund 1.027 km. Die tatsächlich gelaufene Strecke hängt insbesondere von der gewählten Variante, dem Einstieg und den Tagesetappen ab.
Wie viele Etappen hat die Via Turonensis?
Diese Wegbeschreibung enthält 38 Tagesetappen über Orléans und 19 Etappen für die Variante über Chartres von Antony nach Tours. Bei der Orléans-Einteilung ist die Verbindung Angerville–Artenay zusätzlich einzuplanen.
Wo treffen sich die beiden Varianten?
Die östliche und westliche Wegeführung laufen im Raum Vouvray/Tours zusammen. Ab Tours geht es auf dem gemeinsamen Weg über Poitiers, Saintes und Bordeaux nach Süden.
Anschlüsse der Via Turonensis
Die vier französischen Hauptwege nähern sich den Pyrenäen auf unterschiedlichen Trassen. In Ostabat-Asme kommt die Via Turonensis mit weiteren Jakobswegen zusammen. Von Saint-Jean-Pied-de-Port führt der Camino Francés über die Pyrenäen nach Spanien.
Paris, Tours und der lange Weg nach Süden
Die Via Turonensis vereint die Erinnerung an alte Wallfahrtsorte, die Baukunst Frankreichs und weite Kulturlandschaften. Ob über Orléans oder über Chartres: In Tours werden zwei Wege zu einer gemeinsamen Pilgerroute.
