Morgendlicher Feldweg zwischen Wiesen und Bäumen
The Camino History · Pilgerwege in Frankreich

Via Lemovicensis

Vézelay-Weg · Von Burgund bis zu den Pyrenäen

Von der Basilika Sainte-Madeleine in Vézelay über die historischen Wege des Berry und Limousin bis nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Zwei Varianten über Nevers und Bourges, eindrucksvolle Sakralarchitektur und jahrhundertealte Pilgertradition.

Wegaufnahme · Foto: Torsten Kohls
ca. 900 kmRichtwert je nach Wegvariante
2 Variantenüber Nevers und Bourges
39–43Etappenvorschläge der Übersicht
VézelayHistorischer Pilgerausgangspunkt
Ein Weg durch das historische Frankreich

Von Vézelay bis an den Fuß der Pyrenäen

Die Via Lemovicensis, auch Vézelay-Weg genannt, gehört zu den historischen französischen Jakobswegverbindungen. Ausgehend von der Basilika Sainte-Marie-Madeleine in Vézelay folgt sie alten Pilgerlandschaften über das Berry und das Limousin in den französischen Südwesten.

Zu ihren kulturellen Höhepunkten gehören Kirchen, Klöster, Wegekreuze, historische Städte und die Landschaften entlang von Loire, Creuse, Vienne und den Flusstälern Aquitaniens. Der Weg besitzt nördlich zwei Varianten: eine über Nevers und eine über Bourges.

Die Fotoauswahl stammt von Torsten Kohls und zeigt eindrucksvoll die Vielfalt der von ihm begangenen Wegstrecke bis Limoges. Nicht jeder einzelne Aufnahmeort ist überliefert – deshalb beschreiben die Bildunterschriften nur erkennbare Motive und nachweisbare Orte.

Wegweiser Richtung Compostela an einem Holzpfosten
Wegweiser Richtung Compostela an einem HolzpfostenFoto: Torsten Kohls
Morgensonne über einem weiten Feldweg
Morgensonne über einem weiten FeldwegFoto: Torsten Kohls
Romanische Pilgerkunst

Basiliken, Kirchen und jahrhundertealte Grabdenkmäler prägen die geschichtliche Identität des Weges.

Stille Landschaften

Waldwege, Feldraine, Flussläufe und kleine Orte zeigen das Leben zwischen den bekannten Kulturstätten.

Ein wachsendes Archiv

Neue Bauwerks- und Kunstdokumentationen erweitern diesen Wegführer fortlaufend.

Orientierung

Der Weg auf der interaktiven Karte

Die bereits bestehende uMap-Karte begleitet die Via Lemovicensis. Sie ersetzt nicht die aktuelle Beschilderung; bei Varianten und örtlichen Umleitungen empfiehlt sich der Abgleich mit dem tatsächlichen Weg.

uMap / OpenStreetMap · vorhandene Karte von The Camino HistoryKarte in großer Ansicht öffnen ↗
Wegbeschreibung

Etappen und Streckenvarianten

Die Tagesetappen sind nach dem bisherigen Vorschlag aufgeteilt. Die Varianten teilen sich die ersten vier Etappen und verbinden sich im hier dokumentierten Vorschlag wieder bei La Châtre. Anschließend führt die gemeinsame Strecke über Limoges nach Saint-Jean-Pied-de-Port.

01
Gemeinsamer Beginn · Etappen 1–4

Vézelay – Prémery

Von der Basilika Sainte-Madeleine über Corbigny bis Prémery.

Vézelay ist der Ausgangspunkt: Die Basilika Sainte-Marie-Madeleine und ihr romanischer Skulpturenschmuck gehören zu den großen kulturellen Erlebnissen dieser Verbindung. Von dort verläuft der Weg durch die Hügellandschaften des Burgunds in Richtung Corbigny und Prémery.

Vézelay · Basilika Sainte-Marie-Madeleine
Vézelay · Basilika Sainte-Marie-MadeleineFoto: Torsten Kohls
Vézelay · romanisches Skulpturenportal der Basilika
Vézelay · romanisches Skulpturenportal der BasilikaFoto: Torsten Kohls
Kleine historische Kirche zwischen alten Bäumen
Kleine historische Kirche zwischen alten BäumenFoto: Torsten Kohls
Gotische Kirche mit hohem Mittelfenster
Gotische Kirche mit hohem MittelfensterFoto: Torsten Kohls
Die ersten vier Tagesetappen (4 Etappen)
1

Vézelay – Asnois

ca. 21 km

Aufbruch an der Basilika in Vézelay und Wanderung durch die burgundische Landschaft.

2

Asnois – Corbigny

ca. 14,6 km

Historischer Ort mit der Abtei Saint-Léonard und Pilgertradition.

3

Corbigny – Marigny-sur-Yonne

ca. 16 km

Die Flusslandschaft der Yonne begleitet diesen Teil des Weges.

4

Marigny-sur-Yonne – Prémery

ca. 26 km

Durch kleinere Dörfer und die ländliche Kulturlandschaft im Norden Burgunds.

02
Zweig über Nevers · Etappen 5–14

Die südliche Variante über Nevers

Der Pilgerweg berührt die Loire und den Raum Nevers, bevor es in Richtung La Châtre geht.

Von Prémery führt die südliche Variante über Lurcy-le-Bourg, Nevers und Sancoins. Über Dun-sur-Auron, Saint-Amand-Montrond und Le Châtelet erreicht der dokumentierte Etappenvorschlag schließlich La Châtre. Neben der Geschichte der Stadt Nevers begleiten Feld- und Waldwege diesen Abschnitt.

Kleine Kapelle am Waldrand
Kleine Kapelle am WaldrandFoto: Torsten Kohls
Schmaler, naturbelassener Waldpfad
Schmaler, naturbelassener WaldpfadFoto: Torsten Kohls
Baumgesäumter Feldweg durch die Landschaft
Baumgesäumter Feldweg durch die LandschaftFoto: Torsten Kohls
Dorf und Friedhof hinter weiten Getreidefeldern
Dorf und Friedhof hinter weiten GetreidefeldernFoto: Torsten Kohls
Variante über Nevers – 10 weitere Etappen (10 Etappen)
5

Prémery – Lurcy-le-Bourg

ca. 19 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

6

Lurcy-le-Bourg – Nevers

ca. 27 km

In Nevers erinnern Kathedrale und Klostergeschichte an die religiöse Vergangenheit der Stadt.

7

Nevers – Germigny-sur-Loire

ca. 16 km

Die Loirelandschaft tritt stärker in den Vordergrund.

8

Germigny-sur-Loire – Saint-Pierre-le-Moûtier

ca. 24 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

9

Saint-Pierre-le-Moûtier – Lurcy-Lévis

ca. 26 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

10

Lurcy-Lévis – Sancoins

ca. 22 km

Ländliche Wege durch den Berry, zwischen historischen Kreuzen und Dörfern.

11

Sancoins – Dun-sur-Auron

ca. 23 km

Wege durch den Berry in Richtung der historischen Kleinstadt.

12

Dun-sur-Auron – Saint-Amand-Montrond

ca. 24 km

Wegziel im Raum der Zisterzienserabtei Noirlac.

13

Saint-Amand-Montrond – Le Châtelet

ca. 19 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

14

Le Châtelet – La Châtre

ca. 21 km

Übergang zur hier beschriebenen gemeinsamen Fortsetzung der Varianten.

03
Zweig über Bourges · Etappen 5–10

Die nördliche Variante über Bourges

Eine alternative Verbindung über die gotische Kathedrale von Bourges.

Die Variante führt über Sancergues und Bourges in den Berry. Die Kathedrale Saint-Étienne und historische Altstadtgassen machen Bourges zu einem wichtigen Kulturort auf dieser Alternative. Über Dun-sur-Auron, Saint-Amand-Montrond und Le Châtelet geht es weiter bis La Châtre.

Hölzernes Wegkreuz in einer Wiesenlandschaft
Hölzernes Wegkreuz in einer WiesenlandschaftFoto: Torsten Kohls
Schmaler Pilgerpfad zwischen hohen Gräsern
Schmaler Pilgerpfad zwischen hohen GräsernFoto: Torsten Kohls
Historischer Kirchplatz und Sakralbau
Historischer Kirchplatz und SakralbauFoto: Torsten Kohls
Weg durch ein weites, offenes Feld
Weg durch ein weites, offenes FeldFoto: Torsten Kohls
Variante über Bourges – sechs weitere Etappen (6 Etappen)
5

Prémery – Sancergues

ca. 27 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

6

Sancergues – Bourges

ca. 29 km

Ankunft in der bedeutenden Kathedralstadt Bourges.

7

Bourges – Dun-sur-Auron

ca. 24 km

Wege durch den Berry in Richtung der historischen Kleinstadt.

8

Dun-sur-Auron – Saint-Amand-Montrond

ca. 24 km

Wegziel im Raum der Zisterzienserabtei Noirlac.

9

Saint-Amand-Montrond – Le Châtelet

ca. 19 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

10

Le Châtelet – La Châtre

ca. 21 km

Übergang zur hier beschriebenen gemeinsamen Fortsetzung der Varianten.

04
Gemeinsamer Verlauf · Etappen 11–12

La Châtre – Gargilesse

Die Varianten sind wieder vereint; es geht nach Neuvy-Saint-Sépulchre und Gargilesse.

Nach La Châtre führen die Tagesetappen zur ungewöhnlichen Rundkirche von Neuvy-Saint-Sépulchre und weiter nach Gargilesse. Historische Dorfkirchen und die Landschaft des Berry geben diesem Abschnitt einen besonderen kulturellen Charakter.

Steinernes Flurkreuz auf freiem Feld
Steinernes Flurkreuz auf freiem FeldFoto: Torsten Kohls
Altstadtgasse mit historischen Fachwerkhäusern
Altstadtgasse mit historischen FachwerkhäusernFoto: Torsten Kohls
Historisches Grabdenkmal von Guillaume de Naillac in Gargilesse
Historisches Grabdenkmal von Guillaume de Naillac in GargilesseFoto: Torsten Kohls
Kleine Kirche am grünen Dorfplatz
Kleine Kirche am grünen DorfplatzFoto: Torsten Kohls
La Châtre bis Gargilesse (2 Etappen)
11

La Châtre – Neuvy-Saint-Sépulchre

ca. 18 km

Die romanische Rundkirche gehört zu den markanten Sakralbauten am Weg.

12

Neuvy-Saint-Sépulchre – Gargilesse

ca. 21 km

Historische Kirche und Grabdenkmäler im alten Ortskern.

05
Gemeinsamer Verlauf · Etappen 13–18

Gargilesse – Limoges

Flusstäler, geschichtsträchtige Städte und die Ankunft in Limoges.

Über Crozant, La Souterraine und Bénévent-l’Abbaye führt der Weg nach Saint-Léonard-de-Noblat und schließlich Limoges. Das Grabdenkmal des Guillaume de Naillac in Gargilesse ist auf einer der Fotografien anhand seiner Inschrift sicher zu erkennen.

Gotisches Kirchenäußeres mit Treppenanlage
Gotisches Kirchenäußeres mit TreppenanlageFoto: Torsten Kohls
Hohe Pfeiler und Gewölbe einer gotischen Kirche
Hohe Pfeiler und Gewölbe einer gotischen KircheFoto: Torsten Kohls
Bemaltes Gewölbe und gotische Bögen im Kirchenraum
Bemaltes Gewölbe und gotische Bögen im KirchenraumFoto: Torsten Kohls
Doppeltürmige Kirchenfassade mit Rosettenfenster
Doppeltürmige Kirchenfassade mit RosettenfensterFoto: Torsten Kohls
Blick durch ein hohes Kirchenschiff zum Chor
Blick durch ein hohes Kirchenschiff zum ChorFoto: Torsten Kohls
Von Gargilesse bis Limoges (6 Etappen)
13

Gargilesse – Crozant

ca. 22 km

Wege durch die Landschaft der Creuse mit Blick auf den historischen Burgraum.

14

Crozant – La Souterraine

ca. 24 km

Mittelalterliche Bauwerke und die alte Pilgertradition prägen den Ort.

15

La Souterraine – Bénévent-l’Abbaye

ca. 21 km

Bekannt für die Abteikirche Saint-Barthélémy.

16

Bénévent-l’Abbaye – Marsac

ca. 23 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

17

Marsac – Saint-Léonard-de-Noblat

ca. 24 km

Das bedeutende Heiligtum des heiligen Léonard liegt am Weg.

18

Saint-Léonard-de-Noblat – Limoges

ca. 22 km

Die Kathedrale Saint-Étienne und die Stadtgeschichte markieren einen wichtigen Knotenpunkt.

Weiter auf der Via Lemovicensis

Ab Limoges setzt sich die Reise durch das Périgord und den französischen Südwesten bis zum Fuß der Pyrenäen fort. Fotografische Rückblicke auf die bereits begangenen Etappen begleiten auch die südlichen Wegabschnitte.

06
Südwestfrankreich · Etappen 19–23

Limoges – Périgueux

Vom Limousin weiter ins Périgord.

Von Limoges verläuft die Wegverbindung über Flavignac, La Coquille und Thiviers nach Périgueux. Die Kathedrale Saint-Front und die Stadtgeschichte des Périgord gehören zu den großen kulturellen Höhepunkten.

Violette Wiesenblumen am Feldrand
Violette Wiesenblumen am FeldrandFoto: Torsten Kohls
Farbenprächtige moderne Deckenmalerei in einer Kirche
Farbenprächtige moderne Deckenmalerei in einer KircheFoto: Torsten Kohls
Flusstal mit dicht bewaldeten Ufern
Flusstal mit dicht bewaldeten UfernFoto: Torsten Kohls
Limoges bis Périgueux (5 Etappen)
19

Limoges – Flavignac

ca. 24 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

20

Flavignac – La Coquille

ca. 26 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

21

La Coquille – Thiviers

ca. 18 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

22

Thiviers – Sorges

ca. 20 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

23

Sorges – Périgueux

ca. 26 km

Kathedrale Saint-Front und historische Altstadt.

07
Südwestfrankreich · Etappen 24–28

Périgueux – La Réole

Historische Orte an Isle, Dordogne und Garonne.

Der Weg führt über Saint-Astier und Mussidan nach Sainte-Foy-la-Grande, Saint-Ferme und La Réole. Mittelalterliche Ortskerne, Sakralbauten und Flusslandschaften prägen den weiteren Verlauf.

Kleine Steinhäuser an einem Bach
Kleine Steinhäuser an einem BachFoto: Torsten Kohls
Jakobsmuschel-Wegmarkierung an einem Holzpfosten
Jakobsmuschel-Wegmarkierung an einem HolzpfostenFoto: Torsten Kohls
Morgenstimmung mit Nebel über einer weiten Landschaft
Morgenstimmung mit Nebel über einer weiten LandschaftFoto: Torsten Kohls
Périgueux bis La Réole (5 Etappen)
24

Périgueux – Saint-Astier

ca. 24 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

25

Saint-Astier – Mussidan

ca. 22 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

26

Mussidan – Sainte-Foy-la-Grande

ca. 25 km

Mittelalterliche Bastide an der Dordogne.

27

Sainte-Foy-la-Grande – Saint-Ferme

ca. 21 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

28

Saint-Ferme – La Réole

ca. 20 km

Altstadt und historische Abteitradition an der Garonne.

08
Gascogne und Béarn · Etappen 29–38

La Réole – Ostabat

Von den Wäldern der Landes in Richtung der baskischen Vorberge.

Über Bazas, Mont-de-Marsan, Saint-Sever, Hagetmau und Orthez erreicht der Weg Navarrenx und Ostabat. Abteigeschichte, Festungsanlagen und Pilgertradition bleiben auch im Süden präsent.

Gelbe Bogenbrücke über einem ruhigen Gewässer
Gelbe Bogenbrücke über einem ruhigen GewässerFoto: Torsten Kohls
Nebliges Flussufer mit Kirche und alten Häusern
Nebliges Flussufer mit Kirche und alten HäusernFoto: Torsten Kohls
Große gotische Kirche mit hohem Turm
Große gotische Kirche mit hohem TurmFoto: Torsten Kohls
La Réole bis Ostabat (10 Etappen)
29

La Réole – Bazas

ca. 31 km

Gotische Kathedrale Saint-Jean-Baptiste.

30

Bazas – Captieux

ca. 19 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

31

Captieux – Roquefort

ca. 23 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

32

Roquefort – Mont-de-Marsan

ca. 28 km

Die Stadt ist ein historischer Knotenpunkt in der Gascogne.

33

Mont-de-Marsan – Saint-Sever

ca. 17 km

Romanische Abteikirche und Pilgertradition.

34

Saint-Sever – Hagetmau

ca. 18 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

35

Hagetmau – Orthez

ca. 27 km

Historische Brücke und Altstadt am Gave de Pau.

36

Orthez – Navarrenx

ca. 24 km

Historische befestigte Stadt am Weg.

37

Navarrenx – Aroue

ca. 19 km

Ländliche und historische Wegabschnitte verbinden die beiden Tagesziele.

38

Aroue – Ostabat

ca. 19 km

Ein historischer Treffpunkt verschiedener französischer Pilgerwege.

09
Letzte Tagesetappe · Etappe 39

Ostabat – Saint-Jean-Pied-de-Port

Am Ende dieser französischen Wegdokumentation treffen wichtige Jakobswegverbindungen zusammen.

Der Abschnitt von Ostabat nach Saint-Jean-Pied-de-Port verbindet die Via Lemovicensis mit dem weiteren Pilgernetz auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Hier beginnt der Übergang zum Camino Francés.

Seitenkapelle mit Altar und bunten Kirchenfenstern
Seitenkapelle mit Altar und bunten KirchenfensternFoto: Torsten Kohls
Lichtdurchflutetes gotisches Kirchenschiff
Lichtdurchflutetes gotisches KirchenschiffFoto: Torsten Kohls
Letzte Etappe nach Saint-Jean-Pied-de-Port (1 Etappen)
39

Ostabat – Saint-Jean-Pied-de-Port

ca. 22 km

Anschluss an die Jakobswege nach Spanien und den Camino Francés.

Historische Landschaften

Sakrale Kunst, Pilgertradition und kulturelle Höhepunkte

Ob in der Basilika von Vézelay, an einem Wegkreuz, in einer stillen Dorfkirche oder am Ufer der Creuse: Die Via Lemovicensis verbindet Landschaft und Geschichte. Die Fotografien von Torsten Kohls lassen diese Vielfalt sichtbar werden, ohne dass wir ungesicherte Gebäude- oder Ortsnamen einsetzen müssen.

Vézelay

Romanische Kunst und der historische Ausgangspunkt einer der großen französischen Pilgerverbindungen.

Bourges und Nevers

Zwei unterschiedliche Varianten mit eigenen kirchlichen und städtischen Traditionen.

Gargilesse und Limoges

Grabdenkmäler, sakrale Architektur und die Kulturlandschaft des Limousin.

Das wachsende Archiv

Historische Bauwerke und sakrale Kunst entlang der Via Lemovicensis

Entdecke historische Bauwerke, Kirchen, Kapellen und sakrale Kunst entlang des Pilgerweges. Das Dokumentationsarchiv wächst mit jeder weiteren Veröffentlichung.

Historische Bauwerke & Sehenswürdigkeiten Folgen noch

Das Pilgernetz geht weiter

Verbindungen zu anderen Jakobswegen

Die Via Lemovicensis bildet einen Abschnitt im größeren europäischen Wegenetz. In Vézelay schließt der von Trier kommende Pilgerweg an; in Saint-Jean-Pied-de-Port führt die Jakobswegverbindung weiter Richtung Spanien.

Wissenswertes

Häufige Fragen zur Via Lemovicensis

Wo beginnt und endet die Via Lemovicensis?

Sie beginnt in Vézelay und endet in der französischen Wegbeschreibung bei Saint-Jean-Pied-de-Port, wo es weiter Richtung Spanien geht.

Welche Varianten gibt es?

Der Weg wird über Nevers und über Bourges beschrieben. Im hier übernommenen Etappenvorschlag umfassen sie 43 beziehungsweise 39 Tagesetappen.

Wie finde ich Kirchen und historische Bauwerke entlang des Weges?

Im Dokumentationsbereich findest du in Zukunft die Einzelbeiträge zu Bauwerken und Kunstwerken. Neue Veröffentlichungen erweitern die Übersicht fortlaufend.

Was folgt auf die Via Lemovicensis?

In Saint-Jean-Pied-de-Port geht die Pilgerreise auf den Jakobswegen durch Spanien weiter, insbesondere auf dem Camino Francés.

Eine Reise durch Frankreichs Pilgergeschichte

Von den romanischen Portalen Vézelays über stille Wegkreuze bis zu den historischen Städten des Südwestens – die Via Lemovicensis zeigt die Verbindung von Landschaft, Baukunst und Pilgertradition.

Karte: uMap / OpenStreetMap. Fotografien: Torsten Kohls. Die Etappen orientieren sich an der bestehenden Wegdokumentation von The Camino History. Aktuelle Wegverläufe und Markierungen sind vor einer Pilgerreise örtlich zu überprüfen.